Monatsspruch für November

2. November 2020

Gott spricht: Sie werden weinend kommen,
aber ich will sie trösten und leiten.

Jeremia 31,9

Es ist ein starkes Bild, das der Prophet Jeremia im Zusammenhang mit dem erwarteten Neubeginn nach der Krise zeichnet. Er spricht von Unheil und Heil. Das Dunkel und die Tränen werden ebenso genannt, wie der Trost und das Licht.

Das zu Ende gehende Jahr erinnert uns mit den Gedenktagen im November noch einmal daran, was wir erlitten haben und ruft uns die noch einmal besonders ins Gedächtnis, die wir verloren haben, vor langer Zeit oder erst vor Kurzem.

Auch uns gilt, was der Prophet Jeremia dem Volk Israel verheißen hat: Wir haben eine Zukunft jenseits jeder Katastrophe.

Ein Leben ohne Tränen gibt es nicht. Ein Leben ohne Trost gibt es auch nicht. Im Vertrauen auf das Licht kann ich mich dem Dunkel stellen.

Wir können uns Gott anvertrauen in der Zuversicht, dass er uns leiten wird vom Dunkel ins Licht, von der Trauer in die Freude.

Ich wünsche Ihnen eine behütete Zeit!
Ihre Pfarrerin
Bettina Bender

Last modified: 2. November 2020

Comments are closed.